Ziele setzen und verwirklichen – Das Leben meistern

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    Nicht umsonst sagt man: “Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen!“ Langfristige Ziele im Dienste der eigenen Lebensaufgabe bringen das Bewusstsein mit dem in Ausrichtung, was sich durch uns verwirklichen soll. Sie geben uns die Energie, auch in schwierigen Situationen nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern weiter auf dem Weg zu bleiben.

    Viele Menschen haben Angst sich Ziele zu setzen, denn sie befürchten, sich dadurch festzulegen. Durch Ziele sagen sie ganz konkret Nein zu anderen Dingen. Wer sich beispielsweise vorgenommen hat, beim regionalen Stadtlauf teilzunehmen und dafür trainiert, der verzichtet dafür möglicherweise auf eine halbe Stunde morgendlichen Schlummer und dies Tag für Tag. Doch rückblickend betrachtet wird er eines Tages dankbar sein, weil sich seine Kondition so sehr verbessert hat.

    Eine weitere Befürchtung bei der Zielsetzung liegt in der Angst vor dem Versagen. Wer sich Ziele setzt, der wird messbar, er muss vor sich selbst – und anderen – Rechenschaft ablegen. Er wird sich möglicherweise am Ende des Tages fragen müssen, ob er sein Bestmögliches gegeben hat, um seinem Ziel näher zu kommen – oder ob er dieses verschlafen hat. Erst wenn wir also bereit sind, eine spielerische Haltung zu Erfolg oder Versagen zu gewinnen, können wir uns Ziele stecken, ohne an ihrer Erfüllung oder Nichterfüllung zu zerbrechen. Dann gibt es die Befürchtung, durch die Zielausrichtung würde ich mich von mir selbst entfernen. Das Gegenteil ist der Fall. Eine stimmige Ausrichtung hilft Ihnen, Ihr Selbst bewusst hervorzubringen.

    Es gibt Menschen, die sich ausschließlich auf die Aufarbeitung der Vergangenheit konzentrieren und dabei völlig vergessen, dass ja auch die Gegenwart eines Tages Vergangenheit sein wird. Besser als dann diese wiederum aufarbeiten zu müssen, wäre es zusätzlich dafür zu sorgen, dass sie die Gegenwart so gut nutzen, wie es Ihnen möglich ist, und dadurch so wenig ungeklärte Vergangenheit wie möglich hinterlassen.

    Wenn Sie mit einem Auto von einer Stadt zur nächsten fahren, dann konzentrieren sie sich auch nicht ausschließlich auf ihren Rückspiegel um zu schauen, ob etwas von hinten (aus der Vergangenheit) auf sie zukommt, aber ihr Blick wird sich so vor allem nach vorne richten, dorthin, wo sie hin wollen. Und inmitten von Rückblick und Vorausblick werden sie im jetzt ihr Auto optimal steuern.

    „Auch wenn man es möchte,

    die Vergangenheit kann man

    nicht ändern. Man kann nur

    lernen, damit zu leben.“

    von Gerald Sutter

    Indem sie Ziele setzen, bündeln Sie Ihre Energien und geben sich selbst eine positive Richtung. Inmitten Ihrer Zielausrichtung gilt es jedoch stets im Jetzt zu sein, in der Mitte zu ruhen, so wie unser Autofahrer, der sehr wohl durch die Windschutzscheibe sieht, was vor ihm liegt, aber mit den Gedanken ganz bewusst im Hier und Jetzt ist und tut was er tut. Es geht also nicht darum, Ziele zu “erjagen“, sondern sich von dem Ziel ziehen zu lassen.

    Um Ziele leichter zu erreichen bzw. für sich – die Echten von falschen Zielen unterscheiden zu können, biete ich eine individuelle Begleitung mit meinem Angebot an. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.neue-heilenergie.at

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