Ein feuriger Abend mit den Gypsy Devils in der Kulturfabrik

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    Gypsy Devils
    Foto: Gabriella Boesze

    Die Gypsy Devils in der Kulturfabrik

    Hainburg/Donau – Niederösterreich – Kulturfabrik Hainburg: Das symphatische Vollblutensemble mit ungarischen Wurzeln zog das Publikum gleich Eingangs mit einer Paraphrase auf die Ungarische Rapsodie Nr. 3 in seinen Bann.

    Die Hainburger Haydngesellschaft mit Organisatorin Frau Beate Linke-Fischer holten das weltweit populäre Orchester in unsere Stadt. Mit ihren zahlreichen leidenschaftlichen Arragements und großartigem virtuosen Zusammenspiel begleiteten die sieben klassisch ausgebildeten Musiker aus Bratislava das Publikum im restlos ausgebuchten Saal in der Hainburger Kulturfabrik.

    Ein energiegeladenes Potpourri mit dem einzigartigen feurigen Zymbalisten Ernest Sarközi voran, begleitet von seiner großartigen Gattin Silvia Sarköziova auf dem Violoncello und den drei Vollblutviolinisten Stefan Banyak, Emil Hasala, Viola Jozef Farkas brachten eine unglaubliche Dynamik in den musikalischen Abend.

    Der wuchtige Kontrabass von Robert Feher grandios bespielt, verstand es gekonnt den Ton anzugeben. Zoltan Grunza ein Genie auf der Klarinette verzauberte das Publikum mit seinen Soloeinlagen und der Variation auf die Ungarische Rhapsodie Nr.6 von Franz Liszt. Sehr bewegende Momente durchlebten wir mit dem Arragement aus Schindler’s Liste von Ernest Sarközi und Jerusalem von Emil Hasala.

    Die Kombination Gypsy Devils und Czardas

    fusionierte rythmisch förmlich und brachte den Paprika im Blut beim Czardas von Vittorio Monti ordentlich ins wallen, ja forderte einem förmlich zum Tanzen heraus. Dieser emotional unvergessliche, von Sonderapplausen geprägte Abend endete mit einem bunten Mix aus dem klassischen Genre. Der virtuose Klang und das Feuer der Gypsy Devils werden mich immer wieder begleiten. Auf ein baldiges Wiedersehen in unserer Stadt.

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